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Baustoffe-
und Bautechnik
Dachausbau
Belichtung

Dachbodenausbau
(1)
Planung W. Mück
BELICHTUNG
Die natürliche
Belichtung und Ausleuchtung eines Raumes ist eine vorrangig planerische
Aufgabe. Durch geschickte Lichtöffnungen wird die Wirkung der Architektur
Innen und Außen gesteigert. Sie beeinflußt direkt die Raumnutzung,
sowie indirekt die psychische und physische Gesundheit.
Die Gesetzgebung fordert in der Regel zumindest 10 Prozent der Fußbodenfläche
als Mindestbelichtungs-fläche des Lichtmaßes der Fensteröffnungen
für einen Aufenthaltsraum ein. Davon unabhängig weisen die einzelnen
Belichtungselemente unterschiedliche (Gebrauchs-) eigenschaften auf.
Als Belichtungselemente
bieten sich an:
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Belichtungs-element
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günstige
Eigenschaften
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ungünstig
Eigenschaften
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| schräge
Verglasung |
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| Dachflächen-fenster |
ca.
30-50% höhere Lichtausbeute gegenüber vertikaler Verglasung |
Hereinregnen
bei unkontrolliert geöffnetem Fenster. Bei Schneelage sind Fenster
zugeschneit und dunkel. |
| Oberlichte |
hohe
Lichtausbeute, da ganztägig besonnt |
Reinigung
meist nur außerhalb der Dachfläche möglich. |
| Dachver-glasung |
Fertigsysteme
wie für Wintergarten-verglasung |
Reinigung
meist nur außerhalb der Dachfläche möglich. |
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| vertikale
Verglasung |
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| Gaupe
(Gaube) |
Vertikale
Fensterfläche.
Gute Reinigungs-möglichkeit. |
Konstruktiv,
aufwendig und teuer. Mindestdachneigung zumindest 30 Grad. |
| Giebelfenster |
Vertikale
Fensterfläche mit hohem Gestaltungs-potential. |
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| Dachein-schnitt |
Vertikale
Fenster mit beidseitiger Zugänglichkeit. Individueller Freiplatz
- Dachterrasse |
Erfordert
hohe Planungs- und Verarbeitungs-qualität in den Anschlußdetails.
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BESCHATTUNG:
Dachwohnungen
sind in hohem Maß dem Tageslicht und der direkten Besonnung ausgesetzt.
Was an vielen Tagen als Vorteil empfunden wird, benötigt an heißen
Tagen ausreichende Beschattung der Lichtöffnungen, bzw. spezielle
Gläser um die Raumtemperaturen im behaglichen Bereich zu halten.
Viele Bauordnungen
verlangen einen Nachweis über die Vermeidung der sommerlichen Überwärmung.
Wichtige Einflußgrößen sind Flächen mit hoher Speichermasse,
entsprechende Beschattungs-einrichtungen, sowie Fenstergläser. An
Hochsommertagen kann in Stadtwohnungen selbst dies noch zu wenig sein.
Hier hilft vielfach nur noch eine energieaufwendige Klimatisierung.
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by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich
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