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Abschattung
z
Unbeschattet
1,00
Vorhänge, Innenjalousie
0,75
Zwischen-jalousie (Kasten- u. Verbundfenster)
0,53
Markise
0,42
Läden, Rolladen,
Vordach, Balkon
0,32
Außenjalousie
0,27

Überwärmungs - Abminderungsfaktor z
Anm.: kleine Werte verbessern die Beschattung
Quelle: ÖNORM 8110-3

 

 

 

Architekt Dl.Wolfgang Mück
A-1190 Wien, Billrothstr.29 - Tel/Fax :43-1-3690203

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Baustoffe- und Bautechnik
Dachausbau
Belichtung


Dachbodenausbau (1)
Planung W. Mück

BELICHTUNG
Die natürliche Belichtung und Ausleuchtung eines Raumes ist eine vorrangig planerische Aufgabe. Durch geschickte Lichtöffnungen wird die Wirkung der Architektur Innen und Außen gesteigert. Sie beeinflußt direkt die Raumnutzung, sowie indirekt die psychische und physische Gesundheit.

Die Gesetzgebung fordert in der Regel zumindest 10 Prozent der Fußbodenfläche als Mindestbelichtungs-fläche des Lichtmaßes der Fensteröffnungen für einen Aufenthaltsraum ein. Davon unabhängig weisen die einzelnen Belichtungselemente unterschiedliche (Gebrauchs-) eigenschaften auf.

Als Belichtungselemente bieten sich an:

Belichtungs-element

günstige Eigenschaften
ungünstig Eigenschaften
schräge Verglasung
Dachflächen-fenster ca. 30-50% höhere Lichtausbeute gegenüber vertikaler Verglasung Hereinregnen bei unkontrolliert geöffnetem Fenster. Bei Schneelage sind Fenster zugeschneit und dunkel.
Oberlichte hohe Lichtausbeute, da ganztägig besonnt Reinigung meist nur außerhalb der Dachfläche möglich.
Dachver-glasung Fertigsysteme wie für Wintergarten-verglasung Reinigung meist nur außerhalb der Dachfläche möglich.
     
vertikale Verglasung
Gaupe (Gaube) Vertikale Fensterfläche.
Gute Reinigungs-möglichkeit.
Konstruktiv, aufwendig und teuer. Mindestdachneigung zumindest 30 Grad.
Giebelfenster Vertikale Fensterfläche mit hohem Gestaltungs-potential.
Dachein-schnitt Vertikale Fenster mit beidseitiger Zugänglichkeit. Individueller Freiplatz - Dachterrasse Erfordert hohe Planungs- und Verarbeitungs-qualität in den Anschlußdetails.


BESCHATTUNG:
Dachwohnungen sind in hohem Maß dem Tageslicht und der direkten Besonnung ausgesetzt. Was an vielen Tagen als Vorteil empfunden wird, benötigt an heißen Tagen ausreichende Beschattung der Lichtöffnungen, bzw. spezielle Gläser um die Raumtemperaturen im behaglichen Bereich zu halten.

Viele Bauordnungen verlangen einen Nachweis über die Vermeidung der sommerlichen Überwärmung. Wichtige Einflußgrößen sind Flächen mit hoher Speichermasse, entsprechende Beschattungs-einrichtungen, sowie Fenstergläser. An Hochsommertagen kann in Stadtwohnungen selbst dies noch zu wenig sein. Hier hilft vielfach nur noch eine energieaufwendige Klimatisierung.

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© by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich