Referenzen
SiteMap





Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

 

 

Inhalt
Solare Einstrahlung
Verschattung
Topographie
Links
Wind
Standort-einflüsse
Architektur und Energie
Das solare Fenster
Leistungen
Bauberatung
Planung

 


 

 

 

 



Orientierung des
Solarhauses (1)

 

 

 

 


Sonnenwegdiagramm
48°Breite (2)


Verschattungsdiagramm (1)

 

 

 


Wärmeverlust und Temperaturdifferenz in Abhängigkeit von der Topographie (3)

Architekt Dl.Wolfgang Mück
A-1190 Wien, Billrothstr.29 - Tel/Fax :43-1-3690203

Start > Ökologisches Bauen > Standort  

Ökologisches Bauen
Der solare Standort


Südseitige Besonnung
blau=Wintersonne
gelb=Sommersonne

SOLARE EINSTRAHLUNG
Die Sonneneinstrahlung auf die Erdatmosphäre beträgt 1,35 kW/m2. Ca. 35% davon werden reflektiert. Es verbleiben somit ca. 900 W/m2 auf Meereshöhe.

Der solare Standort wird bestimmt durch:

  • Höhenlage (Kälte, Globalstrahlung)
  • Windexpositon
  • Nebellagen (Wr.Becken)
  • Strahlungsangebot
  • Topographie
  • Bebauung

Wien
Obergurgl
Sahara
Einstrahlung [kWh/m2a]
1076
1415
2550

 

VERSCHATTUNG

Eine Fehleinschätzung der direkten Sonneneinstrahlung von Wohnungen und Gebäuden ist bei Immobilienkäufen vielfach zu beobachten. Bedingt durch den jahreszeitlichen Sonnengang mit seinen verschieden hohen Einstrahlungswinkeln und mit seinen tiefen Sonnenständen in den Wintermonaten wird den daraus resultierenden Beschattungen oft ungenügende Bedeutung beigemessen.

Gerade in der kalten Zeit, mit hohem witterungsbedingtem Innenraumaufenthaltsanteil mangelt es an direktem Tageslicht und beeinträchtigt nachhaltig unsere Gesundheit.

Eine Verschattung der Gebäude untereinander kann vermieden werden, wenn die Wintersonne zur Beurteilung herangezogen wird. Hier ist vorallem die Nord-Südausrichtung maßgebend.

top


TOPOGRAPHIE
Ideale Lagen sind Südhänge, die hohe ganzjährige und ganztägige Besonnung gewährleisten. Wasserflächen besitzen hohes Wärmespeicherpotential, begünstigen jedoch Nebelbildung. Tallagen bedingen Windarmut und verstärkte Nebelbildung, die Sonneneinstrahlung verhindert. In Waldnähe ist erhöhte Feuchte, bei Flüssen und Bächen häufig Frost zu erwarten.

Bildnachweis:
(1) Dt.Bundesarchitektenkammer (Hrsg.); Energiegerechtes Bauen und Modernisieren; Birkhäuser; 1996
(2) ÖNORM M 7703
(3) Treberspurg M.;Neues Bauen mir der Sonne; Springer; 1994

retour zu Übersicht Ökologisches Bauen

top

© by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich