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Ökologisches
Bauen
Der solare Standort

Südseitige
Besonnung
blau=Wintersonne
gelb=Sommersonne
SOLARE
EINSTRAHLUNG
Die Sonneneinstrahlung auf die Erdatmosphäre beträgt 1,35 kW/m2. Ca. 35%
davon werden reflektiert. Es verbleiben somit ca. 900 W/m2 auf Meereshöhe.
Der solare Standort wird bestimmt durch:
- Höhenlage (Kälte, Globalstrahlung)
- Windexpositon
- Nebellagen (Wr.Becken)
- Strahlungsangebot
- Topographie
- Bebauung
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Wien
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Obergurgl
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Sahara
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| Einstrahlung
[kWh/m2a] |
1076
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1415
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2550
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VERSCHATTUNG
Eine Fehleinschätzung
der direkten Sonneneinstrahlung von Wohnungen und Gebäuden ist bei Immobilienkäufen
vielfach zu beobachten. Bedingt durch den jahreszeitlichen Sonnengang
mit seinen verschieden hohen Einstrahlungswinkeln und mit seinen tiefen
Sonnenständen in den Wintermonaten wird den daraus resultierenden Beschattungen
oft ungenügende Bedeutung beigemessen.
Gerade in der kalten
Zeit, mit hohem witterungsbedingtem Innenraumaufenthaltsanteil mangelt
es an direktem Tageslicht und beeinträchtigt
nachhaltig unsere Gesundheit.
Eine Verschattung
der Gebäude untereinander kann vermieden werden, wenn die Wintersonne
zur Beurteilung herangezogen wird. Hier ist vorallem die Nord-Südausrichtung
maßgebend.
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TOPOGRAPHIE
Ideale Lagen sind Südhänge, die hohe ganzjährige und ganztägige Besonnung
gewährleisten. Wasserflächen besitzen hohes Wärmespeicherpotential, begünstigen
jedoch Nebelbildung.
Tallagen bedingen
Windarmut und verstärkte Nebelbildung, die Sonneneinstrahlung verhindert.
In Waldnähe ist
erhöhte Feuchte,
bei Flüssen und Bächen häufig Frost zu erwarten.
Bildnachweis:
(1) Dt.Bundesarchitektenkammer (Hrsg.); Energiegerechtes Bauen und Modernisieren;
Birkhäuser; 1996
(2) ÖNORM M 7703
(3) Treberspurg M.;Neues Bauen mir der Sonne; Springer; 1994
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©
by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich
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