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Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

 

 

Inhalt
Einleitung
Niedrigenergie-haus
Passivhaus
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Architektur
Solarfenster
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Wärmedämmung
 
Schäden:
Feuchte Mauern, Trockenlegung
Schimmel
Pilzbefall, Hausschwamm
 
Leistungen
Bauberatung
Planung
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Übersicht über Energiebedarf versch. Haustypen
und Jahrgänge (1)

Architekt Dl.Wolfgang Mück
A-1190 Wien, Billrothstr.29 - Tel/Fax :43-1-3690203

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Ökologisches Bauen
Niedrigenergiehaus - Passivhaus

Beide Häuser besitzen einen identen Wohngrundriß
Planung: W.Mück



EINLEITUNG

In den letzten Jahren wurden im Bauwesen bemerkenswerte Energiekonzepte für Häuser entwickelt, die geringe Energieaufwendungen für deren Betrieb ermöglichen.

  • Niedrigenergiehaus:
    Darunter versteht man Gebäude, deren Jahresheizwärmebedarf zwischen 30-70 kWh/m2a beträgt. Für diese gut gedämmten Häuser ist eine Heizungsanlage notwendig.
  • Passivhaus:
    Der Jahresheizwärmebedarf beträgt unter 15 kWh/m2a. Der Wärmebedarf wird durch innere Gewinne, passiv-solare Einstrahlung und durch eine Zu/Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung soweit minimiert, daß auf eine konventionelle Heizungsanlage verzichtet werden kann. Darüber hinaus wird der Energieverbrauch durch solare Warmwasserbereitung, und stromsparende Haushaltsgeräte weiter abgesenkt.

Der Markt hat auf die neuen Anforderungen reagiert und bietet eine Vielzahl von Komponenten (Dämmsysteme, Fenster, techn. Ausbau) an, um diese Konzepte umzusetzen. Es bedarf noch erheblicher Bemühungen auch den Konsumenten von den Vorteilen dieser Bauweisen zu überzeugen und zur Abkehr von herkömmlichen Bauweisen zu bewegen und einen Lernprozeß einzuleiten, der auch die sachgemäße Nutzung solcher Häuser beinhaltet.

Der Heiz- und Energiebedarf der angeführten Bauweisen läßt sich heute exakt bestimmen. Als Variable bleibt der Nutzer mit seiner Regulationsmöglichkeit des Luftwechsels, der Komfortlüftung und der Temperaturregelung. Dieses schwer zu erfassende individuelle Verhalten kann bei Passivhäusern maßgebliche Abweichungen vom Sollwert verursachen.

Die Vorteile von Niedrigenergie- und Passivhäusern können zusammengefaßt werden in:

  • Ressourcenschonung von nichterneuerbarer Energie und effiziente Nutzung von solarer Energie
  • Reduktion der Umweltbelastungen
  • Komfortgewinn durch höhere thermische Behaglichkeit
  • Langfristig ökonomisch

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DAS NIEDRIGENERGIEHAUS (NEH)


Anforderungen:

Richtwerte
U [W/m2K] Einfamilien-haus
150 m2 Wohnfläche
U [W/m2K] Mehrfamilien-haus
1482 m2 Wohnfläche
Außenwand
0,25
Oberste Geschoßdecke
0,20
Unterste Geschoßdecke
0,30
Fenster (Glas+Rahmen)
1,30
Heizlast [W/m2]
ca. 49
ca. 43
Heizwärmebedarf HWB [kWh/m2K]
ca. 70
ca. 65
Quelle: G.Fanninger; Nachhaltiges Bauen und Sanieren; Uni Klagenfurt (A)

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DAS PASSIVHAUS (PH)

Anforderungen:

Herausragendes Kriterium ist der minimale Energieverbrauch, der nur mehr rund ein 1/4 oder weniger eines üblichen Neubaues beträgt. In Folge ist es sinnvoll den Haushaltsstrom nur für energiesparende Hausgeräte einzusetzen, sowie Warmwasser über Solarkollektoren oder Erdwärme / Wärmepumpe zu erwärmen.

Die bisher gewohnte Heizungsanlage wird durch eine kontrollierte Abluft/Lüftungsanlage mit Enthalpie-Rückgewinnung (es werden der Abluft Wärme und Feuchtigkeit entzogen und an die Zuluft übergeben) ersetzt. Eine klein dimmensionierte Zusatzheizung (Fernwärme, Wärmepumpe..) deckt die Restenergie auch in langen, sonnenarmen Kälteperioden ab. Die höheren Investitionskosten der Planung und Herstellung amortisieren sich mittel bis langfristig durch minimale Betriebskosten (Heizkosten).

Bildnachweis:

(1) Werte 1975-1990 nach D.Kaspar; EVN-Energieberatung; Moderne Raumlüftung; Gmünd; 2000

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© by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich