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Ökologisches
Bauen
Architektur
und Energie

Schnitt durch Schulzentrum;
Planung: ARGE Deubner-Mück
ARCHITEKTUR
Architektonische und bautechnische Maßnahmen können den Energiebedarf
stark reduzieren.
| Maßnahme |
Kumuliertes
Optimierungs-potential
|
Einfluß
auf Investitionskosten |
| Architektur |
bis
50%
|
positiver
Einfluß |
| Bautechnik |
bis
30%
|
geringer
negativer Einfluß |
| Haustechnik |
bis
80%
|
mittelgroßer
negativer Einfluß |
| Bewohner |
+-50%
|
kein
Einfluß |
Potential und Einfluß
von Maßnahmen
Quelle:
Fraefel R.; Heizen und Lüften im Niedrigenergiehaus; Ökobuch;
2000
BAUFORM
Größere Gebäudeoberflächen
führen zu höheren Wärmeverlusten.
- Kompakte Baukörper
sind stark gegliederten und langgestreckten solartechnisch überlegen
- Geringe Oberflächen
bei großen Volumina sparen Energie.
Mehrgeschossige Häuser sind in der Regel bevorzugt und können
leichter niedrige Heizenergiewerte erzielen.
THERMISCHE
GEBÄUDEZONIERUNG
Die Anordnung der wärmsten Räume im Hauszentrum und der kühleren
Räume an der Peripherie sind wünschenswert.
Die Zonierung ist ähnlich einem Zwiebelschalen-aufbau. Alte Häuser
nutzten dieses Prinzip durch unbeheizte Keller, Dachböden und geschlossene
Vorbauten (z.B.Loggien).
Bei gut gedämmten Neubauten ist die Zonierung zwar sinnvoll, nimmt
jedoch gegenüber der Wärmedämmung eine untergeordnete Rolle
ein.
Bildnachweis:
(1) Fraefel R.; Heizen und Lüften im Niedrigenergiehaus; Ökobuch;
2000
(2) Treberspurg M.;Neues Bauen mit der Sonne, Springer; 1994
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by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich
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