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Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

 

 

 

 

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Architekt Dl.Wolfgang Mück
A-1190 Wien, Billrothstr.29 - Tel/Fax :43-1-3690203

Start > Gesundes Wohnen > Menschliche Aktivität

Gesundes Wohnen
Raumluft
und menschliche Aktivität


Reinigung (1)

REINIGUNG

Zahlreiche Reinigungsmittel enthalten gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe. Ihr Einsatz kann zu Belastungen der Raumluft während ihrer Anwendung führen

Tätigkeit Anmerkungen
Textilreinigung Höhere Konzentrationen von Tri- und Tetrachlorethen nach Textilreinigung, oder unmittelbar nach Abholung von der chemischen Reinigung. Kleidungsstücke sollten nicht unmittelbar getragen werden. Belastungen können auch in unmittelbarer Nachbarschaft von Putzereien feststellbar sein.
WC-Reinigung

Keine unmittelbare Verwendung von WC- und Sanitärreiniger. Chlorhaltige Sanitärreiniger enthalten ätzendes Natriumhypochlorit das mit Vermischen saurer Reiniger gefährliches Chlorgas bildet.(

Backrohr- reinigung Aggressive Reiniger, die Haut und Schleimhaut reizen können, und die nur bei guter Raumdurchlüftung eingesetzt werden sollten.
Desinfektion Desinfektionsmittel sind im Haushalt überflüssig
Raumluft-verbesserung Raumluftsprays sind im Haushalt überflüssig, bei Anwendung nur bei geöffneten Fenstern.



EMPFEHLUNGEN


Strikte Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien. Wenn möglich sollte ihre Anwendung bei viel frischer Luft (Querlüften) erfolgen. (z.B. Fleckputzmittel)
Aggressive Desinfektionsmittel, Abflußreiniger, chlorhältige Schimmelentferner, lösemittelhältige Reinigungsmittel möglichst vermeiden und durch alternative "milde" Reiniger ersetzen.
Beachtung der Entsorgungsvorschriften

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TABAKRAUCH

Tabakrauch gehört zweifellos zu den gefährlichsten Raumluftbelastungen in Innenräumen. Trotz unzähliger Arbeiten auf diesem Gebiet ist eine Abschätzung des gesundheitsgefährdenden Schadstoffpotentials in der Innenraumluft mit großen Unsicherheiten verbunden. Verschiedene Schadstoffkombinationswirkungen (additive, synergistische und antagonistische Wirkungen) werden in toxikologischen Beurteilungen derzeit nur unzureichend berücksichtigt.
Hohe gesundheitliche Gefährdung besteht für sogenannte Risikogruppen mit chronischen Atemwegserkrankungen, wie Asthmatiker, schleimhautempfindliche Personen, sowie Säuglinge und Kleinkinder.

In Raucherwohnungen müssen hohe Luftwechselraten angewendet werden, um akute Reizwirkungen zu vermeiden. Dabei werden hohe Energieverluste verursacht. Energiesparen und Rauchen sind somit diametral entgegengesetzt. Erst durch Einsatz hochwertiger Wärmerückgewinnungsanlagen können Energieverluste zumindest teilweise reduziert werden.


EMPFEHLUNGEN

Wenn Rauchen nicht eingeschränkt werden kann, sollten Raucher in Wohnungen ein fixes Raucherzimmer zugewiesen bekommen, das von Kinderzimmern möglichst entfernt ist.
Durch Einsatz von mobilen Raumluftfiltergeräten mit Kohle- und Mikrofilter kann eine Teilreinigung der Raumluft erzielt werden. Dabei sollte der regelmäßige Filterwechsel beachtet werden.
Wenn schon Rauchen, dann am besten im Freien


Bildnachweis:
(1) Photo W. Mück

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© by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich