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Gesundes
Wohnen
Raumluft
und menschliche Aktivität

Reinigung (1)
REINIGUNG
Zahlreiche Reinigungsmittel enthalten gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe.
Ihr Einsatz kann zu Belastungen der Raumluft während ihrer Anwendung
führen
| Tätigkeit |
Anmerkungen |
| Textilreinigung |
Höhere
Konzentrationen von Tri- und Tetrachlorethen nach Textilreinigung,
oder unmittelbar nach Abholung von der chemischen Reinigung. Kleidungsstücke
sollten nicht unmittelbar getragen werden. Belastungen können
auch in unmittelbarer Nachbarschaft von Putzereien feststellbar sein. |
| WC-Reinigung |
Keine
unmittelbare Verwendung von WC- und Sanitärreiniger. Chlorhaltige
Sanitärreiniger enthalten ätzendes Natriumhypochlorit das mit Vermischen
saurer Reiniger gefährliches Chlorgas bildet.(
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| Backrohr-
reinigung |
Aggressive
Reiniger, die Haut und Schleimhaut reizen können, und die nur
bei guter Raumdurchlüftung eingesetzt werden sollten. |
| Desinfektion |
Desinfektionsmittel
sind im Haushalt überflüssig |
| Raumluft-verbesserung |
Raumluftsprays
sind im Haushalt überflüssig, bei Anwendung nur bei geöffneten
Fenstern. |
EMPFEHLUNGEN
| Strikte
Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien. Wenn möglich sollte ihre
Anwendung bei viel frischer Luft (Querlüften) erfolgen. (z.B.
Fleckputzmittel) |
| Aggressive
Desinfektionsmittel, Abflußreiniger, chlorhältige Schimmelentferner,
lösemittelhältige Reinigungsmittel möglichst vermeiden
und durch alternative "milde" Reiniger ersetzen. |
| Beachtung
der Entsorgungsvorschriften |
TABAKRAUCH
Tabakrauch
gehört zweifellos zu den gefährlichsten Raumluftbelastungen
in Innenräumen. Trotz unzähliger Arbeiten auf diesem Gebiet ist eine
Abschätzung des gesundheitsgefährdenden Schadstoffpotentials in der Innenraumluft
mit großen Unsicherheiten verbunden. Verschiedene Schadstoffkombinationswirkungen
(additive, synergistische und antagonistische Wirkungen) werden in toxikologischen
Beurteilungen derzeit nur unzureichend berücksichtigt.
Hohe gesundheitliche Gefährdung besteht für sogenannte Risikogruppen
mit chronischen Atemwegserkrankungen, wie Asthmatiker, schleimhautempfindliche
Personen, sowie Säuglinge und Kleinkinder.
In
Raucherwohnungen müssen hohe Luftwechselraten angewendet werden,
um akute Reizwirkungen zu vermeiden. Dabei werden hohe Energieverluste
verursacht. Energiesparen und Rauchen sind somit diametral entgegengesetzt.
Erst durch Einsatz hochwertiger Wärmerückgewinnungsanlagen können
Energieverluste zumindest teilweise reduziert werden.
EMPFEHLUNGEN
| Wenn
Rauchen nicht eingeschränkt werden kann, sollten Raucher in Wohnungen
ein fixes Raucherzimmer zugewiesen bekommen, das von Kinderzimmern
möglichst entfernt ist. |
| Durch
Einsatz von mobilen Raumluftfiltergeräten mit Kohle- und Mikrofilter
kann eine Teilreinigung der Raumluft erzielt werden. Dabei sollte
der regelmäßige Filterwechsel beachtet werden. |
| Wenn
schon Rauchen, dann am besten im Freien |
Bildnachweis:
(1) Photo W. Mück
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©
by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich
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