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Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

 

 

Inhalt
Sind EM-Felder gesundheits-
schädlich?
Welche EM-Felder gibt es?
-Niederfrequente Wechselfelder
-Hochfrequente Wechselfelder
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Bauberatung

 

 

 

 


Elektro-Messung
(2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elektr. Feld
Magnet-feld
20 kV
10-60m
5-100m
110 kV
5-100m
5-120m
380 kV
20-300m
8-200m

Sicherheitsabstände zu Freileitungen (*)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Netzfreischaltung (3)

 

 

 


Abgeschirmetes Elektrokabel (4)

Architekt Dl.Wolfgang Mück
A-1190 Wien, Billrothstr.29 - Tel/Fax :43-1-3690203


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Gesundes Wohnen
Elektrobiologie


Elektrische Felder (1)

Unsere Wohn- und Arbeitsstätten sind in immer größeren Umfang elektromagnetischer Strahlung oder Elektrosmog ausgesetzt. Diese Strahlung ist durch die Sinnesorgane nicht wahrnehmbar.

SIND ELEKTROMAGNETISCHE FELDER (EMF) GESUNDHEITSSCHÄDLICH?
Elektrosensible Menschen reagieren auf elektromagnetische Feldeinflüsse. Man nimmt an, daß bis 4% der Bevölkerung auf Elektrosmog empfindlich reagiert.
Trotz jahrelanger umfangreicher Studien des Einflußes von elektromagnetischen Feldern auf den Menchen wird eine gesundheitliche Gefährdung sehr zurückhaltend diskutiert. Die meisten Studien weisen erhöhte Gesundheitsrisiken durch Elektroeinflüsse nach, doch sind die festgestellten Risken in der Regel klein.

Diskutierte gesundheitliche Zusammenhänge:

  • Minderung der Melatoninbildung
  • Beeinträchtigung des Immunsystems
  • Risikoerhöhung bei Leukämie und Krebs

Solange die Wirkmechanismen durch elektromagnetische Felder nicht vollständig geklärt sind, sollte präventiv die Belastung möglichst reduziert werden.


WELCHE EM-FELDER GIBT ES?

NIEDERFREQUENTE WECHSELFELDER

Verbreiterte Anwendungsbereiche sind:

  • 50 Hz Gebäudeverteilernetz, Freileitungen
  • Transformatoren
  • Elektrische Haushaltsgeräte und Maschinen
Eigenschaften Baubiologische Maßnahmen
Niederfrequente elektrische Wechselfeld Es entsteht um elektrische Geräte und Kabel, die unter Wechselspannung stehen. Das Wechselfeld ist spannungs-abhängig und nimmt mit zunehmender Entfernung zur Feldquelle stark ab. Je größer der Abstand, desto kleiner das Feld.
Abschirmung meist relativ einfach möglich. Netzfreischalter.
Von außen eindringende elektrische Felder werden durch die Hausumhüllung stark reduziert.
Niederfrequente magnetische Wechselfelder Es entsteht um alle Geräte, Leitungen und Kabel, die stromdurchflossen sind. Es nimmt mit der Entfernung zum Felderzeuger ab und durchdringt den menschlichen Körper, wie auch Baumaterialien. Je größer der Abstand, desto kleiner das Feld.
Abschirm-maßnahmen meist sehr aufwendig und kaum möglich.
Bei höheren Flußdichten Gefährdung von Trägern mit Herzschrittmachern.


HOCHFREQUENTE WECHSELFELDER

Verbreiterte Anwendungsbereiche sind:

  • Mikrowellengeräte
  • Radareinrichtungen
  • Sendemaste (Radio, Fernsehen)
  • Handy (Maste, DECT-Basisstation, Handy)
  • Funk-Babyphone
  • Funkverbindung für PC-Netze
  • Bildschirme

EMPFEHLUNGEN ZUR FELDREDUKTION:

Planung Elektrobiologische Feldminimierung kann großteils durch Fachkenntnis in der Elektroführung ohne materiellen Mehraufwand erzielt werden. Hierzu zählt besonders die Hausanspeisung und Leitungsführung innerhalb von Gebäuden und der größtmögliche Abstand zu den Bewohnern.
Technische Maßnahmen

Netzfreischaltung:
Die wohl einfachste technische Einrichtung ist der Netzfreischalter, der durch Automatikausschaltung des Stromkreises eine drastische Feldreduzierung während der Nachtruhe gewährleistet.

Abschirmung:
Magnetische Felder von Elektroleitungen können durch spezielle verdrillte und abgeschirmte Kabel reduziert werden. Starke Magnetfelder von Haushaltsgeräten oder im Haus befindliche Trafostationen sind nur mit sehr hohem Kostenaufwand zu schirmen. Eine magnetische Abschirmung der Leitungen und Geräte ist mit hohem Installationsaufwand verbunden und sollte nur bei elektrosensiblen Personen angewendet werden.

Einrichtung

Beleuchtung:
Niedervolt-Spotbeleuchtungen mit getrennten Leiterbahnen weisen meist hohe elektromagnetische Felder auf.

Kleintrafos:
Hausgeräte mit Kleintrafos (Spotleuchten, Radiowecker) aus dem unmittelbaren Schlafbereich entfernen. Radiowecker auf Batteriebasis betreiben.

HF-Funk

DECT-Basisstation für Schnurlostelephon:
Höchstmöglicher Abstand zur DECT-Basisstation. Installation in Nebenräumen, Keller, nicht in Nähe von Schlaf- und Arbeitsplätzen. Abstände ab 5 m günstig.

Alternativ werden noch CT1+ Schnurlostelephone im Fachhandel angeboten.

Babyphone:
Ermitteln Sie den größtmöglichen Abstand zum Kopf Ihres Kindes, das können auch Meter sein. Meiden Sie DECT-Babyphone. Alternativ können Babyphone über das Stromnetz kommunizieren .

PC-Funkverbindungen:
Bleiben Sie bei der altmodischen Kabelverbindung (z.B. Ethernet). Sie ist schnell, sicher und zuverlässig und verursacht keine dauernde Funkbelastung.

Bildnachweis:
[1-4) Photo W.Mück

Quelle:
(*)König H., Elektrischer Strom alsUmweltfaktor;Pflaum-Verlag;1992

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© by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich