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Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

 

 

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Architekt Dl.Wolfgang Mück
A-1190 Wien, Billrothstr.29 - Tel/Fax :43-1-3690203

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Gesundes Wohnen
Kunstlicht


Jugendstilleuchte (1)

Der Einzug des Kunstlichts in unsere Wohnungen und die Entwicklung der Glühlampe durch Edison 1878 veränderte den Tagesablauf des Menschen entscheidend. Die natürliche Tageslichtdauer konnte nun willkürlich und nach Belieben verlängert werden.

BELEUCHTUNGSANFORDERUNGEN:

  • Angemessene Helligkeit (Beleuchtungsniveau)
  • Blendfreies Sehen (keine Reflexe)
  • Ausreichender Kontrast (Objekt:Umfeld=3:1)
  • Geeignetes Farbspektrum (Tagessituation)
  • Lichtfarbe (Farbeindruck auf weißer Fläche)
  • Schattenbildung (Licht v. links oben)

LEUCHTENARTEN

Lichtquelle
Eigenschaften
Anmerkungen

Glühbirne

Physiologie Farbspektrum rötlich-warm flimmerfrei baubiologisch uneingeschränkt empfehlenswert
EM-Felder
geringe elektrische Felder
 
Ökologie
hoher Energie-verbrauch bei geringer Lichtausbeute (5%)
kurze Lebensdauer (1000 Stunden)
Bei Einschaltdauer unter 15 Minuten sind Glühlampen wirtschaftlicher als Leuchtstofflampen. Hochwertige Lampen auch mit 2000 Betriebs-stunden erhältlich.

Halogenlampe


Physiologie

gutes Farbspektrum, jedoch stark punktuelle Lichtquelle mit engem Objekt-Umfeldkontrast

Benötigen zusätzliche Allgemeinbeleuchtung,
Halogenlampen nur mit Schutzglas verwenden (schützt vor UV-Belastung im unmittelbaren Nahbereich, und Verbrennungsgefahr )

EM-Felder
bei Trafo hoch (oft in Leuchtenkörper integriert z.B. bei Tischleuchten )

Externe Netztrafo günstiger. Verlegen des Trafos außerhalb des Aufenthaltsbereiches (z.B. Gang, Vorraum)

Ökologie
Lebensdauer (ca. 2000 Stunden)

 

Energie-sparlampe
(Kompakt-lampen)

Physiologie
wie Leuchtstofflampen

EM-Felder
elektromagne-
tische Felder im Nahbereich, elektronisches Vorschaltgerät integriert
Mindestabstand 50-100 cm zu Arbeitsbereich notwendig,
flimmerfrei
Ökologie
energiesparend (günstig bei Dauerbetrieb), hohe Lebensdauer,
ökologisch problematisch wegen Quecksilberanteile
in Praxistest tw. geringere Energieein-sparungen und geringere Lichtausbeute als Werbeankündi-
gungen versprechen Sondermüllentsorgung

Leucht-stofflampe

Physiologie
Farbspektren meist unvollkommen,
hohe Lichtausbeute gegenüber Glühlampen

Vollspektrenlampen im Handel erhältlich. Pfandrückgabe
Ökologie
energiesparend, hohe Lebensdauer
ökologisch problematisch wegen Quecksilber
Sondermüllentsorgung


EMPFEHLUNGEN

Tageslicht - Kunstlicht
Das beste Licht, das uns zur Verfügung steht, ist das Tageslicht.
Neben der üblichen monotonen Allgemeinbeleuchtung, sollten individuelle Arbeitsplatzleuchten eingesetzt werden, die spezielle Beleuchtungsanforderungen besser erfüllen.

Vermeide Blendungen
Die Einfallsrichtung des Lichtes sollte möglichst von der Seite kommen, um Spiegelung und Glanz beim Lesen oder auf dem Bildschirmmonitor zu vermeiden.

Flimmereffekt
Alte Leuchtstofflampen, aber auch ältere PC-Monitore weisen einen stark irritierenden Flimmereffekt auf. Ersetze sie gegen ergonometrische, flimmerfreie Produkte.
Ältere Menschen
Sie benötigen wesentlich höhere Beleuchtungsstärken um gleiche Sehleistungen wie junge Menschen zu erzielen.
Installation und Elektrobiologie
Elektroinstallationen gehören in die Hände des konzessionierten Fachmannes. Zusätzlich berücksichtige elektrobiologische Feldwirkungen durch Leuchen (Trafo, Dimmer, Niedervolt-Seil-Spot-Beleuchtungen etc.)

Bildnachweis:
(1)
Photo: W.Mück

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© by Architekt DI. Wolfgang Mück - Wien / Österreich